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Die Stelle ist eingebettet in das europäische Innovationsprojekt EU-MIC (European Coalition for Mental Health Medicines Innovation) des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP). Ziel von EU-MIC ist es, die zunehmende Innovationslücke bei Psychopharmaka zwischen Europa und den USA sowie die strukturelle Benachteiligung psychischer Erkrankungen gegenüber somatischen Erkrankungen zu analysieren und evidenzbasiert aufzuarbeiten.
Ein zentraler Schwerpunkt des Projekts ist die Quantifizierung der direkten und indirekten gesellschaftlichen Kosten psychischer Erkrankungen, einschließlich:
Die Ergebnisse sollen in wissenschaftliche Publikationen, europäische Policy-Papiere sowie Kommunikations- und Advocacy-Aktivitäten gegenüber Regulierungsbehörden, HTA-Institutionen, Kostenträgern und politischen Entscheidungsträgern einfließen.
Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet, mit der Möglichkeit auf 3 Jahre zu verlängern. Zudem besteht die Möglichkeit zu einer Habilitation.
Ihre Aufgaben:
Entwicklung und Umsetzung eines gesundheitsökonomischen Analyseplans im Rahmen von EU-MIC
Identifikation, Zusammenführung und Analyse nationaler und internationaler Datensätze (die teilweise durch die unterstützenden Unternehmen bereitgestellt werden) und Evidenzquellen
Modellierung direkter und indirekter Krankheitskosten psychischer Erkrankungen in Europa
Quantifizierung von Präsentismus, Produktivitätsverlusten und gesellschaftlichen Folgekosten
Durchführung von Literaturrecherchen, Evidenzsynthesen und gesundheitsökonomischen Modellierungen
Entwicklung transparenter Datenstrukturen, Metadaten-Standards und reproduzierbarer Analysepipelines
Erstellung wissenschaftlicher Publikationen, Berichte und Präsentationen für europäische Stakeholder
Enge Zusammenarbeit mit internationalen Experten aus Psychiatrie, Gesundheitsökonomie, HTA, Public Affairs und Patientenvertretungen
Mitwirkung an der strategischen Weiterentwicklung von EU-MIC und an europäischen Förder- und Forschungsinitiativen....ist Ihr Profil gefragt
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und Promotion in Gesundheitsökonomie, Public Health, Epidemiologie, Biostatistik, Data Science, Medizin, Psychologie oder einem verwandten Fachgebiet
Ausgewiesene Erfahrung in der Analyse großer Gesundheitsdaten oder versorgungsbezogener Datensätze
Sehr gute Kenntnisse statistischer Verfahren und entsprechender Software (z. B. R, Python, Stata oder SAS)
Erfahrung mit gesundheitsökonomischen Analysen, Kostenmodellierung, HTA oder Real-World-Evidence ist von Vorteil
Interesse an psychischer Gesundheit, Versorgungsforschung und europäischer Gesundheitspolitik
Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift; Deutschkenntnisse sind wünschenswert
Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichem Arbeiten sowie zur Arbeit in internationalen interdisziplinären Teams.
Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist ein gültiger Nachweis der Masernimmunität / Masernschutzimpfung notwendig....wird Ihnen viel geboten
TarifvertragTV-G-U
30 Tage Urlaub, 40 Stunden / Woche, Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge
Kostenloses Landesticket Hessen
Mitarbeit an einem hochaktuellen europäischen Leuchtturmprojekt zur Zukunft der psychischen Gesundheitsversorgung
Einbindung in die internationale ECNP-Gemeinschaft
Hervorragende wissenschaftliche Infrastruktur an einem der größten universitären Zentren für Psychiatrie in Deutschland
Möglichkeit zur Habilitation und zum Aufbau eines eigenständigen wissenschaftlichen Profils
Internationale Kooperationen mit führenden europäischen Fachgesellschaften, HTA-Experten und Policy-Stakeholdern
Flexible Arbeitsmöglichkeiten und Unterstützung bei der wissenschaftlichen Karriereentwicklung
Uniklinik-Campus, Mensa, Cafés
Work-Life-Balance, Teilzeitmöglichkeiten
Gesundheitsförderung
Kitaplätze, Ferienbetreuung (Infos beimFamilienservice)
Einblicke:Instagram,YouTube,LinkedIn
FAQ´s für neue Beschäftigte
Werden Sie ein Teil unseres Teams!
Kontakt:Prof. Dr. Andreas Reif
E-Mail:**
**Bewerbungsfrist: 30.09.2026
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Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Publikationsliste, Zeugnisse sowie optional Kontaktdaten von zwei Referenzpersonen) in einer PDF-Datei.
Wir richten uns mit dieser Ausschreibung an Bewerbende jeden Geschlechts. Frauen sind in diesen Positionen an der Universitätsmedizin Frankfurt unterrepräsentiert. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerbende werden bei gleicher persönlicher und fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.